Die Wiederauferstehung des spanischen Radsports

Die goldene Zeit des spanischen Radsports

Spanien ist eins der großen Radsport-Nationen und spanische Mannschaften und Fahrer haben immer eine große Rolle auf der höchsten Ebene des Rennsports gespielt. Im Zuge der Erfolge von Miguel Indurain und Pedro Delgado gab es einen immensen Zufluss an spanischen Sponsoren in den Radsport und einen damit einhergehenden Anstieg von spanischen Mannschaften und Radfahrern in der Radsport Elite. Dieser Enthusiasmus brachte dann eine der stärksten nationalen Generationen von Radprofis mit Alberto Contador, Joaquim Rodriguez und Alejandro Valverde an der Spitze hervor. Im Jahr 2000 gab es vier spanische Mannschaften sowie 89 spanische Profis in der höchsten Klasse des Radsports.

Dies gab viel Raum für junge spanische Radsportler den Sprung in eine entsprechende Mannschaft zu schaffen in denen sie sich zu starken und Weltklasse Fahrern entwickeln konnten, ohne sich selbst verbrennen zu müssen um überhaupt die Chance zu erhalten eine Karriere im Radsport zu starten. Die Generation Contador, Rodriguez und Valverde hat während dieser goldenen Zeit des spanischen Radsports den Sprung zu den Profis geschafft und debütierten mit einheimischen Mannschaften. Die Namen O.N.C.E, Kelme, Liberty Seguros, Banesto (später Ibanesto) und Euskaltel-Euskadi lassen dabei noch heute viele Radsportenthusiasten aufleuchten.

Um die Jahrtausendwende gab es einen breiten Konkurrenzkampf um die größten Talente Spaniens und diese Talente hatten eine Fülle von Teams, bei denen sie sich als Helfer verdient machen und sich mit der Erfahrung, die das höchste Rennniveau bietet, zu besseren Fahrern entwickeln konnten. Spanische Radsportfans haben sich in dieser Zeit an diese Umgebung gewöhnt und niemand erwartete, dass diese Vormachtstellung in Gefahr sein könnte.

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